135 Jahre Blasmusik in Oberelchingen 40 Jahre Musikverein "Eintracht" Oberelchingen e. V.
Blasmusik in Oberelchingen gibt es nicht erst seit 40 Jahren.
Die Musik, und insbesondere die Blasmusik, hat in Oberelchingen
eine alte Tradition, die bis weit in ins 19. Jahrhundert
zurückreicht.
Aus der Chronik des zu dieser Zeit amtierenden Pfarrers, Daniel Seubert, können wir entnehmen, daß bereits viele Jahre vorher Blasmusik gespielt wurde. In dieser Chronik ist folgendes nachzulesen:
Seit 1806 war kein Organist mehr in der Kirche. Am 26. November 1808 übernahm Pater Anton Berger die Stelle eines Organisten. Er erhielt dafür 42 Gulden. Zugleich hieß es, daß sämtliche Musikinstrumente und Musikalien, die vom hiesigen Musikchor nach Dillingen abgeliefert werden mußten, von dort zurückerstattet werden würden. Doch es kam nur weniges zurück, wie z. B. 1 Violon und einige andere fast unbrauchbare Instrumente. Es wurden dann für den Musikchor zwei neue Hörner für 22 Gulden angeschafft.
Leider sind über die musikalischen Aktivitäten der Musiker nur sehr spärliche Unterlagen vorhanden. Im Jahr 1870 spielte die Kapelle nach uns zur Verfügung stehenden Unterlagen in folgender Besetzung:
3 Tromba S
1 Piston B
1 Flügelhorn B
1 Bombardon
1 Althorn B
Zu dieser Zeit hatte M. Baumann, Hauboist beim 12. Inf.-Regiment in Neu-Ulm, die Leitung inne. Jeder Musikant hatte ein handgeschriebenes Notenbuch, welches 68 Musikstücke wie z. B. "Nürnberger Carnevalsmarsch" oder "Trompeter von Säckingen" enthielt. Diese Notenbücher befinden sich noch in Oberelchingen.
1875 übernahm der Lehrer Pius Hurler die Leitung und Ausbildung der Kapelle. Er komponierte selbst Messen, Lieder und Musikstücke, insbesonders für Kirchenfeste. Noch heute wird sein Pange Lingua an Fronleichnam gesungen und von der Blaskapelle gespielt. 1878 kaufte Pfarrer Seuberth der Kapelle ein Violon und, um die Kirchenmusik zu fördern, zwei neue Klarinetten. Diese wurden von Adler, Bamberg, dem berühmtesten Instrumentenmacher der Gegenwart geliefert und kosteten 42,-- Mark pro Stück. Lehrer Hurler und seine Kapelle spielten bei allen kirchlichen Festen wie z. B. Passion, Auferstehungsfeier, Fronleichnam und Hoher Umgang. Auch die gesellschaftliche Unterhaltungsmusik wurde von ihm gepflegt und fleißige Probenbesuche wurden verlangt. Ganz besonders aber widmete er sich der musikalischen Ausbildung seiner Schüler und der Dorfjugend.
Wie lange Pius Hurler in Oberelchingen tätig war, ist nicht mehr genau festzustellen. Im Jahre 1885 oder 1886 übernahm der von ihm ausgebildete Matthias Hiller die Leitung der Kapelle. Matthias Hiller war der Großvater von Josef Hiller sen., welcher ebenfalls mehr als 50 Jahre in Oberelchingen aktiv in der Kapelle mitgespielt hat, und der Urgroßvater von Josef Hiller jun., welcher heute in der Kapelle die Tuba bläst.
Namen von weiteren mitspielenden Musikern werden in den vorhandenen Chroniken sehr wenig genannt, z. B. Georg Hiller (Vater von Eugen Hiller, 1900 Maier Johann und Gnann Lorenz).
Bei Besuchen anderer Kapellen in Bühl, Langenau, Pfaffenhofen, Dornstadt usw. mußten die Wegstrecken in beiden Richtungen zu Fuß zurückgelegt werden.
Von einem Auftritt am 16. Juli 1882 in der Langenauer Fruchtschranne liegt uns noch das Programm vor. Zusammen mit dem Liederkranz Langenau veranstaltete die Ober-Elchinger-Trompeter-Musik eine "Musikalische Produktion".
Unmittelbar nach Ende des ersten Weltkrieges begann Matthias Hiller mit dem Neuaufbau der Kapelle und gründete die Kapelle "Lyra". Diese nahm 1924 am Musikfest in Neu-Ulm teil und erreichte einen 6. Platz. Am 26.12.1925 wurde im Gasthaus Krone in Leibi die Kapelle "Eintracht" gegründet. Ludwig Weigel, Kapellmeister aus Gmünd, wurde der Dirigent.
1928 schlossen sich die beiden Kapellen zur "EINTRACHT OBERELCHINGEN" zusammen. Somit wurde bereits 1928 der Name für den heutigen Verein vorgegeben. Dirigent blieb weiterhin Ludwig Weigel. Und noch im selben Jahr erreichte die "Eintracht Oberelchingen" einen 1-A-Preis beim Musikfest in Au. Zu dieser Zeit hatten die Musiker Böck, Seitz, Wanner, Hiller und Angele einen guten Namen bei allen Kapellen der Nachbarschaft.
1933 löste sich im Zuge der damaligen politischen Ereignisse die Kapelle auf. Trotzdem fanden sich Musiker zusammen, um bei besonderen Gelegenheiten den Weiterbestand der Oberelchinger Bläser zu dokumentieren.
1946 begann Josef Hiller sen. mit der Neuzusammenstellung und Leitung einer Kapelle. Oberelchingen verfügte damit wieder als eine der ersten im Landkreis über eine Musikkapelle. Das 1. Bezirksmusikertreffen des Allgäu-Schwäbischen-Musikbundes fand 1950 im Bräuhaus in Oberelchingen statt.
1952 übernahm Hans Wanner, welcher schon viele Jahre in der Kapelle mitspielte, die Leitung. Nach den uns vorliegenden Unterlagen spielte die Kapelle in den Jahren 1954/1955 in folgender Besetzung:
Johann Wanner, Dirigent, Bariton
Emmerich Wenisch, Flügelhorn
Anton Gnann, Trompete
Eugen Hiller, Flügelhorn
Josef Hiller, Trompete
Willibald Angele, Tenorhorn
Josef Seitz sen., Baßtrompete
Josef Seitz jun., Posaune
Matthias Böck, Klarinette
Franz Popp, Pauke
Johann Böck, Baß
Johann Beer, Klarinette
Karl Gnann, Klarinette
Ludwig Flitsch, Baß
Josef Glöckle, Schlagzeug
Edwin Beer, Posaune
Konrad Fetzer, Es-Horn
In den Jahren 1955-1957 hatte die Blaskapelle schwere Zeiten zu überstehen. Todesfälle und der Wegzug von Musikern brachte die Kapelle in arge Bedrängnis und ohne Aushilfen konnte die Kapelle nicht mehr auftreten. So konnte es nicht weitergehen.
Der damalige Bürgermeister, Konstantin Vidal, lud zu einer am 23.11.1957 stattfindenden Bürgerversammlung ins Gasthaus "Krone" ein, um über den Fortbestand der Blaskapelle zu beraten. Anwesend waren u. a. der Vorstand der Blaskapelle Eintracht Oberelchingen, Herr Josef Seitz, sowie die Gemeinderäte und die Vorstände von anderen Oberelchinger Vereinen.
Auf dieser Bürgerversammlung erklärten sich 22 junge Männer spontan bereit, ein Musikinstrument zu erlernen. Um den Musikern und den neu hinzugekommenen Jungmusikern ideell und finanziell einen Rückhalt zu geben, regte Josef Seitz, Vorstand der noch bestehenden Kapelle an, einen "MUSIKVEREIN" zu gründen. Der Gedanke wurde von den Anwesenden sofort aufgegriffen und in die Tat umgesetzt. Die Gründungsversammlung fand noch am gleichen Abend statt und 47 der Anwesenden trugen sich sofort in die offengelegte Mitgliederliste des gegründeten Musikvereins ein.
Zum 1. Vorsitzenden wurde Josef Seitz gewählt. Weitere Mitglieder des Ausschusses waren:
| 2. Vorstand: |
Hans Gomela |
| Schriftführer: |
Johann Bayer |
| Kassier: |
Rudolf Fröhle |
| Vereinsdienste: |
Eugen Hiller |
| Aktiver Beisitzer: |
Franz Matt |
| Aktiver Beisitzer: |
Hermann Götz |
| Passiver Beisitzer: |
Norbert Brandecker |
| Passiver Beisitzer: |
Karl Knill |
Die musikalische Leitung der Kapelle und die Ausbildung des Nachwuchses wurde dem Musikmeister Xaver Eichner übertragen. Die Aufnahmegebühr betrug seinerseits 0,50 DM/Mitglieder und der Mitgliedsbeitrag belief sich auf DM 4,00/Jahr. Bis zum 1. Dezember 1957 haben sich insgesamt 65 Mitglieder eingeschrieben, die auch offiziell als Gründungsmitglieder gelten.
Am 06.02.1958 hat der gegründete Musikverein seinen ersten Musikerball in den Klosterbräustuben abgehalten. Und auf der 1. Generalversammlung am 19. April 1958 traten die Jungmusiker erstmals öffentlich mit zwei von Musikmeister X. Eichner komponierten Musikstücken auf. Die Zuhörer waren von den Darbietungen der Jungmusiker so begeistert, daß der "KronenMarsch" des öfteren wiederholt werden mußte. Bei dieser Generalversammlung wurde die Satzung des Vereins den Mitgliedern vorgetra-gen und von diesen einstimmig angenommen. Gleichfalls wurde auf dieser Sitzung der Vorstand Josef Seitz für seine 40-jährige aktive Tätigkeit im Dienste der Volksmusik mit der goldenen Ehrennadel geehrt. Die Ehrung übernahm damals Herr Mareis, Bezirksleiter des Allgäu-Schwäbischen-Musikbundes.
An der am 09. April 1960 stattgefundenen Generalversammlung konnte eine stattliche Mitgliederzahl von 214 Personen bekanntgegeben werden. Anton Gnann wurde zum neuen Vorstand gewählt, da Josef Seitz sein Amt aus gesundheitlichen Gründen zur Verfügung stellen mußte.
Während der Amtszeit von Anton Gnann wurden Uniformen für die gesamte Kapelle angeschafft und ein Probelokal gebaut. Die Gesamtkosten der Beschaffung dieser Uniformen beliefen sich auf ca. 7.400,00 DM, wobei eine Selbstbeteiligung in Höhe von DM 50,00 pro Person von den Aktiven bezahlt werden mußte. Die musikalische Leitung hatte weiterhin Xaver Eichner. Sein Stellvertreter war Hans Wanner, der oft einspringen mußte, weil Dirigent Eichner auswärts wohnte und kein eigenes Fahrzeug besaß.
Ab 1964 übernahm dann Edwin Beer die musikalische Leitung des Musikvereins. Unter seiner Führung erreichte die Kapelle im selben Jahr beim Bundesmusikfest in Schwabmünchen einen 1. Rang. In dieses Jahr fiel dann auch der Bau des neuen Probelokals beim Gasthaus "Krone". Bis dato fanden die Proben im alten Rathaus statt. Der Wirt vom Gasthaus "Krone", Herr Josef Rösch, hatte ein Einsehen mit diesem an und für sich nicht befriedigenden Zustand und gab den Musikern die Möglichkeit, sich durch einen Anbau beim Schlachthaus in seinem Garten einen ständigen Proberaum zu schaffen. Mit der tatkräftigen Hilfe der Mitglieder und der Unterstützung der Elchinger Geschäftsleute konnte der Proberaum noch im selben Jahr und in eigener Regie erstellt werden. In diesem Raum - allgemein als Musikerheim bezeichnet - fanden die Proben bis 1984 statt. Danach mußten die Proben wieder in den großen Saal des alten Rathauses verlegt werden, da das Musikerheim für die Kapelle zu klein geworden ist. (Und heute, 1998, steht die Kapelle wieder vor dem gleichen Problem.)
1966 gab es wieder einen Vorstands- und Dirigentenwechsel. Bei der Generalversammlung wurde Josef Hiller zum 1. Vorsitzenden gewählt. Und im November 1966 übernahm Helmut Kossick die musikalische Leitung der Kapelle. Unter dessen Leitung erreichte die Kapelle 1967 in Schießen und 1969 in Unterelchingen in der Mittelstufe einen 1. Rang mit Auszeichnung.
Nachdem Josef Hiller 1969 für eine Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung stand, wurde Bernhard Brüstle zum 1. Vorstand gewählt.
In den Folgejahren 1968 bis 1971 erspielte die Kapelle bei öffentlichen Auftritten innerhalb der Gemeinde einen Betrag von DM 2576,--, der dann im Mai 1971 dem ZDF für die "Aktion Sorgenkind" zur Verfügung gestellt werden konnte.
1970 aber wurde erstmals eine Oberelchinger Festwoche abgehalten, bei welcher "100 Jahre Blasmusik in Oberelchingen" gefeiert werden konnte. Sie fand statt vom 26.06.-05.07. und endete mit einem Festumzug, an welchem 16. Musikkapellen teilnahmen.
Im Jahre 1973 übernahm dann Erhard Stosch die musikalische Leitung der Kapelle und die Ausbildung des Nachwuchses, wobei er lange Zeit durch den Ehrendirigenten Johann Wanner tatkräftig unterstützt wurde. Die theoretische Ausbildung wurde seinerzeit durch Magnus Zeller mit übernommen. Unter Stosch spielte die Kapelle dann in der Oberstufe und erreichte hier bei den Wertungsspielen jeweils einen 1. Rang mit Auszeichnung oder mit Belobigung.
Für den Erhalt und die Pflege der musikalischen Tradition wurde dem Musikverein "Eintracht" Oberelchingen im Jahr 1977 durch den damaligen Bundespräsidenten Walter Scheel die "Pro-Musica-Plakette" verliehen. Am 29.09.1977 wurden von der Kapelle Musikaufnahmen für die Schallplatte zur 850-Jahr-Feier der Gemeinde Oberelchingen gemacht.
Nach 9-jähriger Amtszeit stellte sich Bernhard Brüstle für eine neue Amtsperiode nicht mehr zur Verfügung. Bei der Generalversammlung im Jahr 1978 wählten die anwesenden Mitglieder Adam Gintner zum neuen 1. Vorstand.
1978 löste ein dunkelblaues Sakko, graue Hose, Hemd, Krawatte und Socken die vorherige Uniform ab. Dies kostete seinerseits DM 216,-- pro Musiker. Auch hier mußte eine Selbstbeteiligung in Höhe von DM 40,-- von den einzelnen Musiker erbracht werden.
Im Jahre 1981 erhielt die Kapelle die heutige Tracht. Sie ist nach einem Vorbild aus dem Langenauer Heimatmuseum geschaffen worden und war Ergebnis langer, intensiver und zeitraubender Recherchen und Vorbereitungen. Die Mädchentrachten nähten über den Winter 1981/82 Musikerfrauen nach alten Vorlagen. Ohne die tatkräftige Mithilfe unserer Mitglieder Karl-Heinz Teufel und Hermann Götz - um nur zwei namentlich zu nennen - denen nichts zuviel war, wenn es um das Aufstöbern von alten Vorlagen ging und ohne Unterstützung unserer passiven Mitglieder, Freunde und Gönner des Vereins, der Elchinger Geschäftsleute sowie der Gemeinde wäre dieses Vorhaben finanziell nicht zu bewältigen gewesen. Nicht zuletzt aufgrund dieser Tracht war es den Aktiven möglich, bereits mehrere Male am Oktoberfest, Trachten- u. Schützenumzug in München teilzunehmen.
Die erste größere Konzertreise führte den Musikverein "Eintracht" Oberelchingen 1985 nach Ungarn in das Gebiet um Fünfkirchen zu den dortigen Ungarndeutschen. Unvergeßlich sind diese Tage einschließlich der Teilnahme am großen "Schwobenball". Bereits zwei Jahre später, über Pfingsten 1987, waren die Oberelchinger wieder in Fünfkirchen, Harkany und Somberek in Ungarn. Zu unserem Bezirksmusikertreffen 1988 waren dann auch erstmalig Gruppen aus Ungarn mit dabei.
1985 durften wir den Landkreis Neu-Ulm beim Schwabentag in Berlin vertreten.
Am 26.02.1986 gab es wieder einen Dirigentenwechsel. Hans-Jürgen Tichy aus Arnegg übernahm mit neuem Schwung die musikalische Leitung der Kapelle. Viel Zeit zum gegenseitigen Kennenlernen gab es nicht und bereits am 7. Juni 1986 erreichte die Kapelle unter dem neuen Dirigenten beim Wertungsspiel in Pfaffenhofen in der Oberstufe einen 1. Rang mit Auszeichnung. Und in Unterelchingen 1987 wiederholten sie diese Leistung.
Zum Bezirksmusikertreffen 1988 wurde dann eine Musikkassette aufgenommen, die bei unseren Zuhörern großen Anklang gefunden hat. Zu der Zeit hatte der Verein eine stattliche Zahl von 327 Mitgliedern, davon waren 68 aktive und 259 fördernde Mitglieder.
Über verschlungene Wege durch die Oberelchinger Basketballer wurden 1988 freundschaftliche Bande mit der Musikkapelle "Harmonie Varrains Chace" aus Saumur in Frankreich geknüpft. In den folgenden Jahren unternahm man mehrere Konzertreisen nach Saumur. Und 1991 besuchte uns die Harmonie Varrains Chace für vier Tage zum ersten Mal in Oberelchingen.
Auch kam die Kapelle 1991 zum ersten Mal in die neuen Bundesländer nach Neuwiese bei Hoyerswerda. Dort wurden viele Freundschaften in feucht-fröhlichen Runden geknüpft. 1992 fand eine weitere Konzertreise nach Saumur statt und im Juli spielte die Kapelle beim Weltwirtschaftsgipfel in München.
Im Laufe der Jahre wurden die Freundschaften mit Saumur sowie auch mit Neuwiese durch mehrmalige gegenseitige Konzertreisen und Besuche gefestigt. Und in diesem Jahr besucht uns die Harmonie Varrains Chace in Oberelchingen und nimmt aktiv an unserem Bezirksmusikerfest teil.
Nach 24-jähriger Tätigkeit in der Vorstandschaft hat dann Adam Gintner im März 1996 sein Amt als 1. Vorstand an Wolfgang Pfeifer abgegeben.
Im vergangenen Jahr durften wir nochmals den Landkreis Neu-Ulm musikalisch vertreten. Wir reisten nach Mansfeld in Sachsen, um dort am 3. Blasmusikfest des Mansfelder Landes teilzunehmen. Weitere Höhepunkte im Jahre 1997 waren die Präsentation unserer zweiten Musikkassette bzw. CD, welche genauso ein Erfolg wurde wie unsere erste aus dem Jahre 1988, sowie eine Konzertreise nach Kärnten in Österreich.
Aus den Anfängen von 1957 heraus mit 47 Mitgliedern zählt der Verein heute immerhin 488 Mitglieder. Diese teilen sich auf in 366 fördernde und 122 aktive Mitglieder. Von diesen 122 Aktiven sind 75 Kinder und Jugendliche in der musikalischen Ausbildung; sei es in der musikalischen Früherziehung, welche 1993 ins Leben gerufen wurde oder im Erlernen eines Instrumentes. Zur Zeit musizieren in unserer aktiven Kapelle 61 Musiker. Davon sind 15 bis 25 Jahre und 10 Musiker bis 18 Jahre alt.
Die Tatkraft seiner Vorstände, Dirigenten und Vorstandschaft sowie der Idealismus und die Liebe zur Musik seiner Musiker haben den Verein geformt, gefestigt und auf seinen heutigen Stand geführt.
Nur eine gegenseitige und verständnisvolle Zusammenarbeit kann Erfolg bringen.
"E I N T R A C H T", der Name des Vereins, soll auch weiterhin unser Leitmotiv sein.
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